Amor und Eros

Von der Liebe nicht nur in Zeiten der Cholera, sondern auch von ermutigenden Liebesgeschichten aus aller Welt und den Tiefen des Tantrismus

Cross Cultural Love

“ There is the heat of Love, the pulsing rush of Longing, the lover’s whisper, irresistible – magic to make the sanest man go mad

-Homer, The Iliad-

  ….but what if all that happens with somebody who’s from the other side of the world?!

www.windimherzen.wordpress.com

Taking on the world together

Somebody, who probably grew up with pretty different value-systems and  beliefs to yourself,  who when growing up played different games, talked in a different language, ate different food and watched different TV series ? ( as you will probably have found out by now , not everyone was blessed to delve into the gummy bear series delight after school,  incredible but true). Many of my friends and acquaintances are, have been or will probably be in a cross cultural relationship: they fell in love with each other while one of them was working or travelling in the other one’s country, or while both were backpacking around, or similar scenarios. The excitement and romance of cross- cultural love augur something exotic, something challenging and adventurous. Cross-cultural love allures with the exploration of a completely new world not just within the scope of the  lover’s body, also concerning their whole mindset, emotional world, their needs, their stories and their unique magic.

Shell-Love

Shell- Love

Here in Australia I am surrounded by cross cultural love in its many forms all the time: Beautiful girls and women from places like Spain, Russia or Venezuela who fell in love with handsome Aussie Guys or Kiwis while travelling through India, dancing at a club at home, or doing a Language Course in Oz. Courageous women, and men,  who took a leap of faith, embarking on a relationship with not only a partner from the opposite gender, which can sometimes already be quite a mission due to different ways of thinking and communicating (yes, I am talking from experience, ahem).

The women I am talking about (including myself) are loving men who hail from a place, where beer is probably more often consumed than water, where “ Sheila” is an allowed denomination for a women (and I mean, women in general, not a women named Sheila), and where the collegial term “Mates” can be used on you as a women, completely independent of how hot you look in your new dress.

BUT – and the truth is always after the but I dare say- a lot of Australian and Kiwi blokes are also men, who still know what inner and outer strength looks like, men who can be reliable and trustworthy, and whose character is generally easygoing and fun. Plus they grew up on the same (or a neighbouring ) soil  like HUGH JACKMAN….!!!Yes.

The following observation by Steven Covey, an american teacher, author and leadership-expert, might inspire us to be aware of our innate different perceptions and to communicate differing backgrounds and  needs more clearly:

 “Each of us tends to think we see things as they are, that we are objective. But this is not the case. We see the world, not as it is, but as we are – or, as we are conditioned to see it. When we open our mouths to describe what we see, we in effect describe ourselves, our perceptions, our paradigms.”

Due to witnessing the cross cultural love phenomenon daily and being part of it myself, ( as well as being a product of a another cross cultural fusion between a northern german man and a southern Spanish mother but that’s a different story) , the following post(s) will be dedicated to delve a bit deeper into the fascinating world of  CC- Love:

How does it differ from relationships with same-country partners, what kind of challenges are normal or frequent,  and WHAT THE HECK can be done about it?Source: www.drnoth.wordpress.com

Want a  little appetizer to the later?  Dr. Luisa Dillner states in her book” Love by numbers. The hidden facts behind Everyone’s Relationships:

Without wishing to underestimate the struggle ahead, the fundamentals of long lasting relationships are romance, companionship, love, support and loyalty. You have to believe these cross cultural boundaries

Do you have any special suggestions, hints or top-secret tips to go with the flow in a CC-Love Relationship? What works for you?

Looking forward to some inspirations, may you have a week full of romance!

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Liebesgeschichten aus aller Welt: United Kingdom

Und es gibt sie doch und immer wieder: Liebesgeschichten, die zeigen, dass Ruhm, Macht und Geld nicht aufwiegen koennen, was wahre Liebe bedeutet und wozu sie die Liebenden befaehigt.

Ein wunderschoenes Beispiel stellt die Liebesgeschichte von Prince Edward und Wallis Simpson aus Grossbritannien dar: eine wahre Begebenheit wie aus dem Maerchenbuch. In den dreissiger Jahren des letzten Jahrhunderts waehrend der kurzen Regentenzeit Koenig Edwards VII angesetzt, nahm die Geschichte ihren Anfang, als Koenig George V 1936 verstarb. Sein aeltester Sohn, Prinz Edward von Wales, sollte, Protokoll und Tradition zufolge, seines Vaters Platz einnehmen und den Thron besteigen.

So weit, so gut. Es gab jedoch ein zentrales Problem bei der Sache: Edward war verliebt. Nicht standesgemaess, aber dafuer bis ueber beide Ohren, und zwar in die geschiedene Amerikanerin Wallis Simpson.

Von der unmoeglich erscheinenden Liebe eines Prinzen zu einer geschiedenen Frau

Was heutzutage kein grosses Drama mehr konstituiert (so war die spanische Prinzessin Letizia ebenfalls eine geschiedene Frau, als sie den Thronfolger Felipe 2004 ehelichte), war 1936 ein handfester Skandal. Keinem Koenig war es damals in Grossbritannien erlaubt, eine geschiedene Partnerin zur Ehefrau zu nehmen. Diese unbeugsame Tradition brachte Prinz Edward in eine scheinbar ausweglose Lage. Hin und hergerissen zwischen seiner Liebe fuer Simpson und der Aufrechterhaltung der Rolle, fuer die er allem Anschein nach geboren worden war, gelang es ihm nicht, die koenigliche Familie und die britische Regierung von Wallis Simpson als Frau an seiner Seite zu ueberzeugen.

Im Dezember 1936 traf Edward eine Entscheidung, die kein Koenig jemals zuvor getroffen hatte: er verzichtete offiziell auf seinen Thronanspruch. Die Krone ging somit an seinen juengeren Bruder, George VI, ueber – und Edward heiratete Wallis Simpson im darauffolgenden Jahr. Sie lebten  ihre Liebe bis ans Ende ihrer Tage. In seiner Rede am Tag des Thronverzichts stand er vor aller Welt fuer seine Liebe ein und liess verlauten (hier in der Originalsprache, um die Schoenheit der Botschaft nicht durch eine ungenaue Uebersetzung zu schmaelern):

I have found it impossible to carry on the burden of responsability and to discharge the duties of king, as I would wish to do, without the help and support of the woman I love.”

Image Wallis Simpson und Edward

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Liebesgeschichten aus aller Welt: Indien

Die Imposanz und archtiektonische Schoenheit des Taj Mahal in Indien ist weltbekannt. Nicht ganz so verbreitet ist jedoch das Wissen um die magische Liebesgeschichte,
die den Hintergrund dieses Meisterwerkes bildet und quasi den aetherischen Rohstoff des Gebildes konstituiert.

Das weisse Marmormonument, das zu den sieben Weltwundern gehoert, ist – wer wuerde es ahnen- ein Mausoleum, die ein wahrhaft Liebender fuer seine verstorbene Gemahlin als Zeichen seiner ewig waehrenden Liebe errichten liess. Shan Jahan, ein mughalischer Herrscher, der im siebzehnten Jahrhundert in Indien lebte, widmete es seiner Angebeteten Arjuand Banum Begum, einer persischen Prinzessin, in die sich der erst vierzehnjaehrige Hals ueber Kopf verliebte, als er die ein Jahr Aeltere auf einem Basar zum ersten Mal erblickte. Seine Reaktion war schnell und bestimmt: Schnurstracks marschierte er in den Palast zu seinem Vater und verkuendete diesem, er wuerde das Maedchen zur Frau nehmen, an das er sein Herz in Minutenschnelle verloren hatte. Treu zu seinem Wort stehend, heiratete der Prinz die junge Begum fuenf Jahre spaeter. Er verlieh ihr den Titel ” Mumtaz Mahal”, was gleichbedeutend ist mit ” Juwel des Palastes” , da sie in seinen Augen die schoenste und eleganteste Frau war, die er jemals gesehen hatte. Die Dichter und Poeten seiner Zeit stimmten ihm zu und priesen ihre Schoenheit, Anmut und ihr Mitgefuehl in ihren Versen.

Obgleich es Shah Jahan gesetzlich erlaubt war, mehrfach zu heiraten, und er diese Moeglichkeit auch wahrnahm, hatte er doch nur Augen fuer diese, seine dritte, Frau, mit der er vierzehn Kinder in die Welt setzte. Tragischerweise starb Begum beim Gebaeren ihres vierzehnten Kindes. An ihrem Totenbett schwor der gramgebeugte Emperor, ihr das groesste Mausoleum zu erbauen, das die Welt je gesehen hatte. Ebenso schwor er, nie wieder zu heiraten – ein Versprechen, das er bis zu seinem Lebensende hielt.

Somit legt das Taj Mahal ein magisches Zeugnis von der Tiefe und Ewigkeit einer Liebe ab, der selbst der Tod nichts anhaben konnte und versinnbildlicht in seiner poetischen Architektur die absolute Schoenheit, Kraft und Bedeutung wahrer Liebe.

Diese Geschichte mag in einer Zeit, in der wir immer wieder mit bonbonfarbenen TV- Seifenopern, immergleichen Hollywoodschmonzetten und steigenden Scheidungszahlen sowie schmerzhaften Trennungen oder andauernden Singlezeiten konfrontiert werden, daran erinnern, dass wahre, dauerhafte Liebe moeglich ist – egal was die Statistik, der Bekanntenkreis oder die Hormonforscher sagen. Wahre Partnerliebe gab es schon immer, gibt es heute und wird es immer geben, allen Widerstaenden zum Trotz, denn wahre Liebe in der partnerhaften oder in anderen Formen ist das, was Mikro- und Makrokosmos antreibt, was uns morgens aus dem Bett springen laesst und uns mit Hoffnung in die Zukunft blicken laesst.
In diesem Sinne – es lebe die Liebe! Viva el amor.

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